Michel Friedman

Michel Friedman

„Eine Demokratie ohne Freiheit kann es nicht geben.“

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Zur Person

12. November 2018, Frankfurt am Main. Michel Friedmans Kanzlei liegt im Westend der Stadt, eine bürgerliche Gegend. Er teilt sich das Büro mit einem Steuerberater. Während sich bei diesem die Aktenordner in den Regalen drängeln, hängen in Friedmans Büro große Bilder, auf dem Schreibtisch stehen Familienfotos. Der Gastgeber tippt noch schnell eine E-Mail, dann nimmt er die große Hornbrille ab und ist sofort ganz bei der Sache. Beim Reden geht sein Blick mal in die Ferne, mal visiert er sein Gegenüber direkt an. Ruhiger wird die Sprache, wenn er von seiner Familie erzählt – und von der Traurigkeit, die sein Leben immer prägen wird.

Herr Friedman, als Friedrich Merz aus der politischen Versenkung aufgetaucht ist, um wieder bei der CDU mitzumischen, gab es da bei Ihnen eine kleine Regung, es ihm gleichzutun?

(skeptischer Blick) Bei mir? Wie kommen Sie denn darauf!? Ich war ja nie Berufspolitiker.

Na ja, Sie saßen mal im CDU-Vorstand, und mit einem politischen Amt könnten Sie…

(unterbricht) Ich war nie Berufspolitiker!

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