Maren Urner

Maren Urner

„Wir werden unsere Neugier nach neuen Wegen noch brauchen."

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  • Lea Franke
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Zur Person

28. April 2021, Essen. Das Außengelände rund um die Zeche Zollverein bietet einen guten Blick auf das imposante Industriedenkmal. Maren Urner ist mit dem Fahrrad gekommen, das ideale Fortbewegungsmittel, um fit zu bleiben und das Klima zu schonen. Das Wetter bleibt an diesem frischen, aber sonnigen Frühlingstag stabil, auf einer Bank lässt es sich gut reden. Die Bestsellerautorin und Neurowissenschaftlerin vertieft sich sofort ins Gespräch, ausgehend vom Leitmotiv ihres neuen Buches „Raus aus der ewigen Dauerkrise“, in dem sie rät, sich jeden Morgen aufs Neue klarzumachen, wofür man eigentlich aufsteht.

Frau Urner, wofür sind Sie heute Morgen aufgestanden?

Mein Aufstehimpuls heute Morgen war, einem vollen und abwechslungsreichen Tag zu begegnen. Eng getaktet, aber mit vielen unterschiedlichen Dingen. Ich mag solche Tage, die eine Art Gesamtpaket ergeben.

Gab es in letzter Zeit Tage, an denen Sie sich zweifelnd gefragt haben: Wofür soll ich heute eigentlich aufstehen?

Es gab Tage, die mit einem gewissen Frustgefühl begannen, ja. Ich wusste dann zwar schon noch, wofür ich aufstehe, doch den vollen Antrieb zu finden war hart.

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