Jeffrey Eugenides

Jeffrey Eugenides

„Es ist eine Verlängerung der Adoleszenz, Schriftsteller zu sein.“

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  • Gasper Tringale
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Zur Person

24.08.2004. Der kürzlich nach Chicago gezogene Schriftsteller gibt sich zu Beginn neutral und zurückhaltend, taut während des Gespräches aber merklich auf. Besonders bei Fragen, die sich konkreter mit seinen Büchern befassen, eröffnet Jeffrey Eugenides gerne einen tieferen Einblick in seine Gedanken.

Herr Eugenides, warum haben Sie Berlin verlassen und sind nach Chicago gezogen?

Jeffrey Eugenides: Wir haben Familie in den Staaten, deshalb war es ein wenig schwierig, in Europa zu leben. Wir waren fünf Jahre in Berlin und standen nun vor der Entscheidung, entweder in die Staaten zurückzukehren oder uns in Deutschland richtig niederzulassen. Wir fanden, dass wir näher bei unseren Familien sein sollten. Wären wir jetzt nicht gegangen, wären wir vielleicht für immer geblieben.

Ihre beiden bisherigen Romane spielen in den Vororten Detroits, genauer gesagt Grosse Point, Michigan. Sie sind dort aufgewachsen?

Ja, das bin ich.

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