Angela Maxwell

Angela Maxwell

„Mein Zuhause ist dort, wo ich gerade bin.“

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Zur Person

19. Juni 2018, Perth. Die Skype-Verbindung steht und so treffen sich die Abenddämmerung Westaustraliens und der frühe Nachmittag in Deutschland. Am anderen Ende des transkontinentalen Interviews sitzt die US-Amerikanerin Angela Maxwell. Vor über vier Jahren hat sie ihren Heimatort Bend in Oregon verlassen – mit der Mission, einmal um die Welt zu wandern. Seither legte die 37-Jährige mehr als 20.000 Kilometer zu Fuß zurück. Aktuell wird sie wegen der Visa-Restriktionen des Schengen-Raums zu einer dreimonatigen Reiseunterbrechung gezwungen, dann soll es weitergehen. Ausreichend Zeit in jedem Fall, mit ihr über Mut, Einsamkeit und die Vorteile fehlender Sponsorengelder zu sprechen.

Mrs. Maxwell, wie geht es Ihren Füßen?

Erstaunlicherweise sehr gut. Auch sonst bin ich körperlich prima drauf.

Sie haben also im Vorfeld Ihrer Weltumwanderung genügend trainiert?

Bevor ich loslief, fragte ich Karl Bushby, einen der wenigen Leute, die ebenfalls um die Welt wandern, nach seinem Rat. Und er meinte: Hör auf zu trainieren, iss so viel wie möglich und lege dir ein Polster an, denn bald wird dein Körper diese Reserven brauchen.

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