Philipp Lahm

Philipp Lahm

„Fußball bleibt ein Spiel, wenn wir seine Basis schützen.“

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  • Enno Kapitza
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Zur Person

14. April 2021, München. Philipp Lahm steht vor den Räumen der Agentur seines Beraters Roman Grill, als sei er eine Randfigur. Der Kapitän der Weltmeistermannschaft von 2014 trägt Sakko zu Jeans und blauen Schuhen. Der FC Bayern ist am Vorabend aus der Champions League ausgeschieden, es fehlte nur ein Tor. Trauerflor trägt Lahm deswegen nicht. Zum knapp 90 Minuten langen Dialog begeben wir uns in das durch Jalousien geschützte Besprechungszimmer. Es geht um seinen Weg vom Stadtviertelverein zum großen FC Bayern, die Show rund um den Sport und seine Sorge um den Breitensport, wo er aktuell eine Position einnimmt – die des Wasserträgers. „Das Spiel“ hat Lahm sein neues Buch genannt. Und tatsächlich: Er will die Liebe zu diesem Spiel bewahren. Auch wenn er nicht auf alle Probleme eine Antwort parat hat.

Herr Lahm, wo haben Sie gestern das Ausscheiden des FC Bayern im Viertelfinale der Champions League gegen Paris verfolgt?

Zu Hause, da bleibt einem zurzeit ja gar nichts anderes übrig.

Hat Ihr Sohn mitgeschaut?

Da er heute erst später Wechselunterricht hatte, konnte er sich zum Glück – also zu seinem Glück – das Spiel anschauen, ja.

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