Peter Maffay

Peter Maffay

„Irgendeinen Mist bauen wir alle.“

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Zur Person

18. Juni 2019, Tutzing. Strahlende Sonne, blauer Himmel, der Starnberger See entspricht dem Klischee. Mal sehen, ob auch Peter Maffay einem Klischee entspricht. Aber welchem eigentlich? Sobald er vor einem steht, ist er einfach „der Peter“: nahbar, bodenständig, keine Allüren. Töchterchen Anouk ist sieben Monate alt, er hielt sie eben noch im Arm, nun begrüßt er uns mit festem Händedruck, versorgt uns mit kühlen Getränken und sich mit einem Kaffee. Ort des Interviews ist sein Studio, zu dem es einen Hügel hinaufgeht, dann 30 Stufen hinunter in den Keller. Im Gespräch stellt sich die Frage, ob dieser Ort für ihn Heimat bedeutet – und was Heimat überhaupt ist. Deutschland, ja. Aber es bleibe, wie er verrät, immer das gewisse Gefühl, weiterhin ein „Underdog“ zu sein.

Herr Maffay, wie hat Ihr Tag begonnen?

Um 8 Uhr habe ich die Milchflasche in der Hand gehabt: Raubtierfütterung. (lacht)

Ihre Tochter Anouk kam im November vergangenen Jahres zur Welt. Lässt sie Sie durchschlafen?

Inzwischen schon. Sie ist ein ausgeglichenes Kind.

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