H.P. Baxxter

H.P. Baxxter

„Wir nehmen die Musik sehr ernst, aber nicht uns als Musiker.“

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Zur Person

28.11.2004, Hamburg. Hans-Peter Geerdes, besser bekannt als Scooter-Kopf H.P. Baxxter, wohnt in einer weißen Villa im Norden der Stadt. Er ist ein guter Gastgeber, reicht Kaffee und Kuchen und fragt ständig: „Wollt ihr noch was?“ Klar: Fragen stellen und Antworten hören.

Wenn man Scooter verstehen will, was muss man dann begreifen?

H.P. Baxxter: (lacht) Das ist schwierig. Wahrscheinlich diesen Irrwitz, dieses Feeling. Am besten sollte man mal zu einem Konzert gehen. Oft haben Leute danach gesagt: „Mensch, so allmählich verstehe ich auch, wie das Ganze gemeint ist.“

Und, wie ist das gemeint?

Ich sehe das als pure Energie. Abfeiern! Wenn ich früher genervt von der Schule kam, wollte ich mit niemandem reden, habe mich in mein Zimmer verkrochen und das Härteste, was ich hatte, voll aufgedreht. Motörhead oder Deep Purple. Einfach, um mich abzureagieren. Diese Energie fand ich toll. Und so ist das teilweise auch bei unserer Musik. Wenn du in die Charts guckst, ist alles so weich und rund. Im Vergleich dazu kommt eine Scooter-Nummer recht brachial daher.

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