GALORE verlost 10x Buch + Album von Andreas Vollenweider

GALORE verlost 10x Buch + Album von Andreas Vollenweider

Andreas Vollenweider ist als Musiker, Komponist, Produzent und Arrangeur bekannt. Neben seinem neuen Album »Quiet Places« - einer Auswahl persönlicher Songs zwischen Jazz und Neoklassik - veröffentlichte er nun auch seinen ersten Roman »Im Spiegel der Venus«. Anlässlich dieser Neuerscheinungen haben wir mit dem Schweizer gesprochen und verlosen zehn Pakete, bestehend aus Buch und Album.

Zwischen Seele, Geist und Körper

Andreas Vollenweider, wie viel von Ihrer eigenen Geschichte steckt in »Im Spiegel der Venus«?
Natürlich gibt es Parallelen, es ist aber dennoch ein fiktiver Roman, keine Autobiographie. Das Buch behandelt eine Frage, die mich schon seit meiner Kindheit getrieben hat, nämlich: Wie entsteht Wirklichkeit? Und was war die Wirklichkeit vor der Wirklichkeit? Der Protagonist meines Romans ist ein kleiner Junge, dessen Cellospiel die Menschen zutiefst bewegt, und der zeigt, dass Musik auch eine physische Wirkung haben kann. Wir alle sind tiefgründige Wesen, mit einem inneren Labyrinth, in dem man Störungen finden kann, die uns in unserer Entwicklung beeinflussen oder sogar nachhaltig behindern. Musik kann genau diese Räume erschließen.
Diese These wurde durch Ihre Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Genf im Rahmen der Hirnforschung bei Frühgeborenen tatsächlich belegt.
Es ist das erste Mal, dass die heilende Wirkung von Musik wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. Meine Musik erzeugt offensichtlich eine höchstmögliche Entspannung, die – wenn man sie mit Glocken-, Flötenoder perkussiven Tönen variiert – Neugier und Überraschung wecken kann. Bei 50 Prozent der Frühgeborenen hat die Erfahrung mit der Musik ihre Hirnentwicklung normalisiert oder im Vergleich zu Normalgeborenen sogar verbessert. Das hat meiner Theorie natürlich in die Hände gespielt und auch meine eigene Geschichte gewissermaßen bestätigt.
Eine Geschichte, die sich in ihrer Vielschichtigkeit kaum in wenigen Sätzen zusammenfassen lässt.
Wenn man mich nach meinem Beruf fragt, dann sage ich, dass ich Geschichtenerzähler bin. Das umfasst meine Musik, meine Malerei – und jetzt eben auch mein Schreiben. Auch Musik ist eine Sprache, die letztlich von A nach B nach C und so weiter führt. Aber Sprache an sich hat noch keinen Inhalt. Es sind vielmehr erst Geschichten, die Sprache so wertvoll machen. Ich habe mit meiner Musik eine eigene Sprache entwickelt, und in gewisser Weise handelt davon auch mein erster Roman.
Haben Ihnen die Arbeiten an Ihrem Buch neue Erkenntnisse über das Leben gebracht?
Für einen Autor ist das Schreiben immer auch eine Forschungsreise. Ich hatte Fragen, die mir niemand beantworten konnte und die mir dabei halfen, ein neues Denksystem aufzubauen. Durch »Im Spiegel der Venus« habe ich wichtige Erkenntnisse über die Ratio des Menschen gewonnen, wie man sie zum Beispiel auch bei Immanuel Kant findet. Insofern war das Buch für mich eine lehrreiche Geistesschule. Wird es weitere Romane geben? Alles ist offen! Ich lebe einfach von Tag zu Tag und schaue, wohin mich das Leben führt. Meine Energie speist sich aus einer tiefen inneren Quelle, die mich das machen lässt, was ich mache. Ich führe dadurch ein unglaublich glückliches Leben, für das es jedoch nie einen richtigen Plan gab.

Interview: Matthias Mineur

enter image description here ANDREAS VOLLENWEIDER
Im Spiegel der Venus
Midas Collection • 430 Seiten

In seinem Debütroman »Im Spiegel der Venus« erzählt der österreichische Harfenspieler Andreas Vollenweider die fiktive Geschichte eines neunjährigen Cellisten, der die Menschen mit seiner Musik auf ganz besondere Weise berührt. Als es bei dessen Konzerten zu spontanen Heilungen Schwerstkranker kommt, wird aus dem jungen Musiker ein gefeierter, aber auch gejagter Messias.


enter image description here ANDREAS VOLLENWEIDER
Quiet Places
MIG • 02. Oktober

Über einen passenden Genre-Begriff für die Musik von Andreas Vollenweider streiten sich die Gelehrten bereits seit 40 Jahren: Macht der österreichische Harfenspieler etwa Popmusik? New Age? Soft-Jazz? Oder eher World Music? Die Wahrheit liegt wohl auch auf seinem neuen Instrumentalalbum »Quiet Places« irgendwo in der Mitte. Gemeinsam mit der jungen Cellistin Isabel Gehweiler hat sich der 67-Jährige dafür vom Thema seines Debütromans » Im Spiegel der Venus « inspirieren lassen, in dem er die Geschichte eines jungen Cellisten erzählt. Abermals setzt Vollenweider stärker auf Stimmungen und fließende Klangbilder als auf traditionelle Arrangements. Natürlich dominieren auch weiterhin seine verträumt schwingenden Harfensaiten, doch Gehweilers melancholische Cellomelodien verleihen ihnen eine größere Tiefenschärfe und verschiedene Farbnuancen. Davon profitieren die zehn Stücke nachhaltig. Eine passende Platte für alle, die auf der Suche nach meditativer Entspannung oder therapeutischer Eigenerfahrung sind.


Bei uns können Sie sowohl die CD als auch das Buch im Paket gewinnen! Füllen Sie für die Teilnahme das folgende Formular aus. Die Gewinner werden nach Einsendeschluss per E-Mail benachrichtigt.

Foto: René Ruis

Der Einsendeschluss ist bereits vorbei.