21.04. | Ausstellungstipp
Foto: Albert Watson
Vom 10. April bis zum 22. Mai zeigt die Camera Work Gallery in Berlin im Rahmen der Ausstellung „The Silence of History“ 26 Fotografien von Albert Watson mit Merkmalen von kunsthistorischen Stillleben. Zu sehen sind Inszenierungen von archäologischen Artefakten, wie dem Schuh von König Tutanchamun, bis hin zu zeitgenössischen, wie dem Helm von Darth Vader oder einem Boxhandschuh, den Muhammad Ali Elvis Presley schenkte.
Albert Watson zählt zu den einflussreichsten Fotografen der Geschichte und wurde durch seine Portraits von Alfred Hitchcock, Mick Jagger, Jack Nicholson, Kate Moss und Andy Warhol weltberühmt. Seine Stillleben zeigen den Kern außergewöhnlicher Objekte, egal ob die jahrtausendealten archäologischen Artefakte von Tutanchamun, die er 1990 im Museum in Kairo fotografieren durfte, oder Detailaufnahmen eines „Hudson Hornet“-Oldtimers, den er auf einem Autofriedhof in Las Vegas fotografierte. Komplettiert wird seine Sammlung der Stillleben durch Objekte der „Apollo 15“-Mission, zum Beispiel mit Neil Armstrongs Raumanzug aus der „Apollo 11“-Mission zum Mond sowie ikonischen Stücken aus dem Besitz von Elvis Presley und Muhammad Ali. Alle Bilder zeigen dabei vor allem eines: Watsons Gespür für Bildkomposition und Licht, mit denen er Objekte zu Kunstwerken macht.
Die Ausstellung ist seit dem 10. April und noch bis zum 22. Mai in der Camera Work Gallery in Berlin zu sehen und kann außerdem virtuell in der Camera Work Virtual Gallery besucht werden. Zu der virtuellen Ausstellung gelangen sie hier. Weitere Informationen zu Albert Watson finden Sie auf der Website der Camera Work Gallery.