16.4. | Kinostart der Woche: Paris Murder Mystery
Foto: Georges Lechaptois
Einige US-amerikanische Schauspieler (z.B. George Clooney) haben sich in Frankreich niedergelassen, während sie weiter in Hollywood arbeiten. Jodie Foster indes lebt in den USA und hat nun in Frankreich gedreht. Dass sie fließend Französisch spricht, ist schon länger bekannt. Doch wie tief das Frankophile in ihr steckt, zeigt sich nun in »Paris Murder Mystery«, in dem sie sich nahtlos in die Hautevolée des französischen Films neben Daniel Auteuil, Mathieu Almaric, Virginie Efira und Iréne Jacob einreiht. In dem Psychothriller gibt Foster eine US-amerikanische Psychiaterin mit Praxis in der französischen Hauptstadt, die eine ihrer Patientinnen durch Selbstmord verliert. Die anschließende Story verliert sich ihrerseits via Hypnose recht bald im unterbewusst Übersinnlichen, lässt dafür aber schön viel Platz für Foster und Auteuil als flirtendes Ex-Ehepaar, das bei der Lösung des vermeintlichen Falls seine Beziehung neu verhandelt. Mit besseren Drehbüchern hätte das sogar Serien-Potenzial.
Edda Bauer