Tom Jones

Tom Jones

„Ich singe über Liebe, Frust, Trauer, ich prahle und fluche.“

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Zur Person

17.11.2008, Köln. Tom Jones sitzt in einem Zimmer des Kölner Hyatt, hinter ihm ragt der Dom empor. Er ist ganz in Schwarz gekleidet, braun gebrannt und trägt eine getönte Sonnenbrille sowie Kette, Uhr und Armbändchen in Gold. Seine Stimme klingt tief und kehlig.

Mr. Jones, wenn mein Vater und ich früher gemeinsam im Auto fuhren, gab es nur eine einzige Musik, die uns beiden gefiel: eine Ihrer Greatest Hits-Compilations. Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass Sie verschiedene Generationen ansprechen?

Tom Jones: Ich habe mich nie auf einen bestimmten Stil oder eine Zielgruppe festgelegt. Schon zu Beginn meiner Karriere, ich war etwa 16, trat ich in den verschiedensten Läden auf: Freitags in einem YMCA vor Kindern und Teenies, samstags dann in einer Arbeiterkneipe vor raubeinigen Typen. Bis heute sprechen mich Leute auf meine alte Fernsehshow „This Is Tom Jones“ an und sagen, es sei der einzige Abend in der Woche gewesen, an dem die ganze Familie vorm Fernseher saß. Ich bringe Menschen zusammen, ich bin ein Vermittler. Ich singe über Liebe, Frust, Trauer, ich prahle und fluche. Ich decke die ganze Palette menschlicher Gefühle ab.

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