Teddy Teclebrhan

Teddy Teclebrhan

„Wer lacht, lässt los.“

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  • Marina Weigl
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Zur Person

12. Januar 2021, Köln. Eben noch hat Teddy Teclebrhan an einem Sammel-Videocall des Ensembles der neuen Amazon Original Comedyshow „LOL: Last One Laughing“ teilgenommen, jetzt stehen Einzelinterviews an. Seine Comedy-Karriere startete er als YouTuber, sich vor einer Laptop-Kamera zu öffnen, ist kein Problem für ihn. Ausgehend von der Frage, warum es uns so schwerfällt, nicht zu lachen, entwickelt sich ein Gespräch über Glück und Zufriedenheit, das „Cruisen“ im Alter und gute Gründe fürs Weinen. Je länger das Interview läuft, desto häufiger stellt er Gegenfragen. Teddy Teclebrhan ist ein Mensch, der den Dialog liebt.

Teddy, um kurz das Konzept von „LOL“ zu erklären: Zehn Comedians befinden sich in einem Raum, wer zweimal beim Lachen erwischt wird, muss gehen – wer übrig bleibt, gewinnt. Was geht in Körper und Gehirn ab, wenn man gerne losprusten würde, es aber nicht darf?

Der Körper versucht, die Energie, die sich da aufstaut, anders zu kanalisieren. Er fängt an zu zittern, spannt die Muskulatur an, erzeugt in der Brustregion seltsame Vibrationen.

Man reißt sich zusammen, im wahrsten Sinn des Wortes.

Genau, ja. Wobei der Körper die Hauptaufgabe übernimmt, denn das Gesicht muss sich ja schadlos halten. Am Abend musste ich tatsächlich einige Gesichtspartien massieren, um sie von der Taubheit zu befreien.

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