Sophie Hunger

Sophie Hunger

„Ich will wissen, was das hier alles soll!“

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Zur Person

28. Juni 2018, Berlin. Am Vorabend hat die deutsche Nationalmannschaft gegen Südkorea verloren, das WM-Aus. Sophie Hungers Mitleid hält sich in Grenzen, ihre Schweizer „Nati“ hat im Spiel danach das Achtelfinale erreicht. Die international erfolgreiche Sängerin und Songwriterin ist ein riesiger Sportfan, das Match war von großer Bedeutung. Im Interview erklärt sie, warum sie den Sieg dennoch nicht genießen konnte, wieso ein falscher Schlag von Roger Federer ihr den Tag vermiesen kann und warum in der Kunst Authentizität nichts verloren hat. Dass sie am Ende darauf pocht, im Zweifel die Armbrust zucken zu dürfen, zeigt: Das schweizerische Idiom wird sie auch in der Wahl-Heimat Berlin nicht ablegen.

Frau Hunger, Glückwunsch zum Achtelfinaleinzug der Schweizer Nationalmannschaft!

Vielen Dank.

Wo schaut mal als Schweizerin in Berlin ein Spiel der „Nati“?

Ich habe dieses Mal den Fehler gemacht, es mit Leuten zu schauen, die dieses Spiel nicht so richtig interessiert hat. Es wurde viel geplaudert, man wurde oft angesprochen zu fussballfremden Themen, das hat mich ein wenig gestört. Ich habe mir dann gedacht: Das machst du nie mehr, ab jetzt schaue ich nur noch mit Leuten, die ebenfalls Hingabe pflegen. (lacht) Naja, es waren nun mal auch Deutsche, und für die war die WM nach der Niederlage gegen Südkorea erst mal vorbei, das kann man verstehen.

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