Simon Beckett

Simon Beckett

„Wir genießen die Grenzüberschreitung – aber innerhalb von Grenzen.“

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  • Willi Weber
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Leserbewertung

Zur Person

05. November 2005, Köln. Simon Beckett ist nur kurz in der Domstadt, am nächsten Morgen muss er weiter nach Hamburg. Der Grund ist das dortige Krimi-Festival, wo der Bestsellerautor als Stargast eingeladen ist. Die Herbstsonne fällt durch die hohen Fenster der Hotel-Lobby, die klamme Atmosphäre aus seinen David-Hunter-Romanen ist also ganz weit weg. Vielleicht die richtige Gelegenheit, einmal über die Urängste des Menschen zu reden, denen der Engländer seine treue Leserschaft verdankt. Wer einen düsteren Thriller-König erwartet hat, wird enttäuscht. Beckett ist höflich, ruhig, fast scheu.

Simon Beckett, wissen Sie, was Ihr neuer Krimi und der Rock-Klassiker „Beatles For Sale“ gemeinsam haben?

Nein, aber da bin ich jetzt gespannt!

Beide sind in Deutschland wesentlich früher erschienen als im heimischen England, und das trotz des großen internationalen Erfolges.

Oh, da bin ich ja in guter Gesellschaft. Meine Bücher kommen tatsächlich oft früher in Deutschland heraus, was aber keinen bestimmten Grund hat, sondern einfach eine Entscheidung der Verleger ist. Hierzulande hat man den Veröffentlichungstermin wohl auch deshalb in den Herbst gelegt, damit das Buch rechtzeitig zu den Krimi-Festivals in den Läden steht. Und damit mein Terminkalender etwas entzerrt wird. In Großbritannien wartet man dieses Mal lieber bis nach Weihnachten.

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