Sheryl Crow

Sheryl Crow

„Über jeder Nachricht liegt ein Schatten des Zweifels.“

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Zur Person

21.06.2019, Köln. Am Abend sehen wir Sheryl Crow zusammen mit Phil Collins im Stadion spielen, mittags kommt sie frisch geduscht vom Workout. Ihre beiden Söhne sind auf der Tour dabei, heute sind sie im Zoo, morgen geht es ins Schokoladenmuseum. „Da bin ich dann aber mit dabei“, sagt sie, tauscht das Wasser mit Kohlensäure gegen ein stilles und wartet auf die Fragen. Es geht um explizite Texte im modernen Pop, um das Gefühl, von Johnny Cash ausgefragt zu werden, und einen Mann, dessen Namen sie kein einziges Mal nennt, von dem sie aber sagt, die Zukunft werde nicht freundlich auf ihn zurückblicken.

Mrs. Crow, können Sie etwas mit dem deutschen Wort „Ersatzfamilie“ anfangen?

(wiederholt) „Ersatzfamilie“. (lacht) Klingt, als habe sich ein amerikanischer Komiker ein besonders deutsch klingendes Wort ausgedacht, um Ihre Sprache hopszunehmen. Was bedeutet es?

Dass man Menschen um sich schart und ihnen Rollen zuteilt, die eigentlich zu Familien gehören.

Ah, verstehe. Und Sie glauben, ich mache das?

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