Sebastian Pufpaff

Sebastian Pufpaff

„Ich fühle mich im Widerspruch zu Hause.“

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  • Sebastian Fuchs
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Zur Person

01. Februar 2020, Hamburg. Sebastian Pufpaff, Hundebesitzer, Ehemann und zweifacher Familienvater, wirkt mit Anzug und Sneakers wie ein Rechtsanwalt, der sich auf Skate-Unfälle spezialisiert hat. Als Bühnenfigur hat er das Weit-aus-dem-Fenster-Lehnen zur Kunstform erhoben: Vor seinem Publikum gibt er den Zyniker, der die Leute mit dem Holzhammer wachprügelt, um sie zum Nachdenken anzuregen. Sein Kabarett tut weh, und das soll es auch. Privat liebt er dagegen die Stille, den Wald und die Berge – sowie schlimmes Essen, von dem er sogar seinen heimischen Pizzabäcker überzeugt hat.

Herr Pufpaff, Ihr Kollege Georg Schramm hat einen Kabarettabend mal mit einem Ausflug auf einem Surfbrett verglichen...

…was ich treffend finde! Ich muss als Kabarettist tatsächlich versuchen, die Welle zu surfen, die sich zwischen mir und dem Publikum aufbaut. Also lauere ich bei meinen Auftritten auf diese Welle und versuche, sie im richtigen Moment zu erwischen. Wenn ich das habe, dann surfe ich die Welle gnadenlos ab. Das ist eine Herausforderung, die ich liebe.

Was ist denn eigentlich gutes Kabarett?

Schenkelklopfer mit Mehrwert.

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