Sasa  Hanten

Sasa Hanten

„Ich bin gerne übertrieben gut gelaunt.“

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Zur Person

Sasa Hanten, Jahrgang 1971, ging in Kaiserslautern auf eine Internatsschule, die von Nonnen geleitet wurde. Dort entdeckte sie nicht nur ihre Begeisterung für Kunst, sondern lernte auch, das Rudel-Prinzip zu lieben. Sie absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft, unter anderem an der Universität zu Köln, und betreibt seit 2003 eine eigene Kanzlei. Im Kunstmarkt gilt sie als eine der kompetentesten Expertinnen für zeitgenössische Kunst ab 1960. Sie ist öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Kunst. 2017 erschien die gemeinsam mit dem Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich herausgegebene Publikation „sieh mich an! look at me!“, 2023 veröffentlichte sie ihr Buch „Spiel mit mir“, eine literarische Anleitung für ein glückliches Leben mit der Kunst. Sasa Hanten ist zudem Atelierleiterin der Bildhauerin Angela Glajcar und Muse von Xenia Hausner. Sie lebt in Köln und Wien.

11. Juli 2026, Wien. Nicht jede hat eine Barbiepuppe, die aussieht wie sie selbst. Sasa Hanten aber hat eine. Und die sitzt, genau wie sie selbst für unser Gespräch, in ihrer Schreibstube. Die Wände sind grün, von der Decke hängt eine opulente Papierarbeit von Angela Glajcar, also jener Künstlerin, deren Atelier Hanten leitet. Damit nicht genug. Anwältin, Kunstsachverständige, Sammlerin und Autorin, das alles gehört zu ihrem beruflichen Profil. Zudem verstehe sie sich als Elfe. Heißt: Ihr Charakter ist erfrischend eigenwillig. Klischees sind sowieso nur dafür da, sie nicht zu erfüllen. Und gute Laune muss sein. Kein Wunder also, dass ein Gespräch mit Sasa Hanten die reinste Endorphin-Kur ist.

Sasa Hanten, welchen Teil Ihres Körpers mögen Sie besonders gerne?

Meine Ohren. Ich finde, dass sie geglückt sind. Wenn man blond und blauäugig ist, also mit normschönen Attributen ausgestattet, haben Ohren in der Wahrnehmung der anderen keine Chance. Daher gebe ich sie ihnen.

Welchen grundsätzlichen Bezug haben Sie zu Ihrem Körper?

Mein Körper ist mein Haus, und darin lebt meine Stärke. Der macht durchaus viel mit, ich kann mich auf ihn verlassen. Er sendet Signale, wenn ich mal langsamer machen soll. Ich reagiere dann darauf, mache beispielsweise Buchinger Fastenkuren oder was sonst erforderlich ist.

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