Maxim Biller

Maxim Biller

„Ich langweile mich zu Tode in diesem Land.“

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  • Ali Ghandtschi
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Zur Person

31.01.2008, Berlin. Maxim Biller empfängt in seiner Wohnung. Er ist höflich, wirkt aber leicht genervt. Interviews mag er nicht. Er brauche keine Aufwärmfragen, sagt er. Man solle gleich fragen, was einen wirklich interessiere.

Herr Biller, gibt es etwas Leichteres, als über Liebe zu schreiben?

Maxim Biller: Natürlich – tausend Sachen sind leichter als die Liebe.

Es ist immerhin ein Thema, bei dem sich jeder sofort angesprochen fühlt.

Sie glauben, ich habe das kalkuliert, stimmt’s? Sie denken, ich habe beim Schreiben von „Liebe heute“ gedacht: Ach, über Juden will keiner mehr etwas lesen, also jetzt Liebe. Stellen Sie sich vor: Wer „100 Zeilen Hass“ geschrieben hat, liebt auch die Liebe.

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