Ingo Froböse

Ingo Froböse

„Wir handeln nicht, wir gehen in Behandlung.“

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Zur Person

16. Januar 2026, Köln. Ingo Froböse ist seit einer Woche wieder in Köln, wo er etwa die Hälfte des Jahres verbringt. Die andere Hälfte lebt er sehr viel zurückgezogener in Italien am Gardasee, ist viel in der Natur ist, arbeitet an seinen Büchern und nimmt dort sogar Podcasts auf. In Köln geht es trubeliger zu, erst recht dieser Tage, in denen der Sportwissenschaftler für seine neuen Bücher „Die Stimme unseres Körpers“ und „Deutschland ist krank“ unterwegs ist. Vor dem Interview spricht er noch schnell eine Sprachnotiz ins Handy. Erst vor Kurzem hat Froböse den Campus für Wissen und Gesundheit initiiert, der an einem der größten Gesundheitssportvereine Deutschlands (VGS Köln e.V.) angesiedelt ist. Im Februar soll eine groß angelegte Gesundheitspetition starten. An Motivation und Energie mangelt es dem fast 70-Jährigen spürbar nicht. Im Gespräch präsentiert er seine zahlreichen Ideen, wie wir alle wieder zu mehr Gesundheit finden können, wofür er auch den Staat in der Verantwortung sieht.

Ingo Froböse, was motiviert Sie, trotz Emeritierung weiterhin aktiv und öffentlich für die Gesundheit einzutreten?

Ich bin schlichtweg begeistert von meinem Thema! Begeistert von der Grundidee, den Menschen mitzugeben, dass es sich lohnt, für sich selbst etwas zu tun, in sich selbst zu investieren und sich selbst genauer zu betrachten. Vielleicht ist das eine Obsession von mir, die etwas überzogen ist, aber ich hege dafür eben wirklich eine große Begeisterung.

Woher kommt diese Begeisterung?

Auf jeden Fall vom Sport, denn dort ist sie überproportional vertreten. Im Sport wird Gesundheitsbewusstsein gelernt und gelehrt, und das versuche ich, in den Alltag zu transportieren. Meine Eltern waren im Sportverein aktiv, sodass auch ich schon früh in das Thema eingebunden wurde, was mich sehr geprägt hat.

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