Graham Nash

Graham Nash

„Ich erkenne Magie, wenn ich sie höre.“

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03. Juli 2025, New York. Kaum jemand steht so sehr für die Geschichte des Rock’n’Roll wie Graham Nash. Noch in Manchester gründete er die Hollies, später war er in Los Angeles mit Dave Crosby und Stephen Stills Teil der ersten Rock-Supergroup. Mit Joni Mitchell bildete er zeitweise ein schillerndes Paar. Nachdem das Interview von seiner Seite zunächst verschoben wurde und einigen Tagen Zittern, ob es beim zweiten Anlauf wirklich klappen würde, meldet sich Nash, 83 Jahre alt, via Zoom aus New York City und ist guter Dinge. Er freut sich auf seine Tour in Deutschland, die Ende September startet. Ein Land, mit dem er positive Erinnerungen verbindet. Der Tag des Mauerfalls, bei dem Crosby, Stills & Nash eine besondere Rolle spielten, ist eine davon.

Graham Nash, Sie haben einmal gesagt, Sie seien unter einem glücklichen Stern geboren worden. Woran machen Sie das fest?

Daran, dass wir beide heute miteinander reden, stolze 60 Jahre, nachdem ich Musiker geworden bin. Aber auch daran, dass ich jetzt noch mal auf Deutschlandtour gehen darf, mit 83 Jahren. Wie sollte ich mich da nicht als Glückspilz bezeichnen?

Zumal nach einem langen Leben im Rock’n’Roll.

Im wilden Rock’n’Roll der Sechziger- und Siebzigerjahre, das darf man nicht vergessen. Sex, Drugs & Rock’n’Roll, damals gab es das alles noch. Und ich war mittendrin. Es war eine aufregende Zeit. Wobei, und das stellt mich schon sehr zufrieden, was aus dieser Zeit geblieben ist, sind nicht die Drogengeschichten. Sondern die Musik. Die Platten, die ich noch in England mit den Hollies gemacht habe. Später dann die Musik mit Dave Crosby, Stephen Stills und Neil Young. Wunderschöne und einzigartige Aufnahmen, das denke ich immer wieder, wenn ich sie höre.

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