Django Asül

Django Asül

„Bierzelt, Blasmusik, Stammtisch – ich habe das nie anders gekannt.“

Leserbewertung:

Zur Person

11.03.2009, Flughafen München. Django Asül wartet im Vorführraum eines großen deutschen Automobilherstellers. Die Frage, warum er gerade diesen Ort für das Gespräch vorgeschlagen hat, beantwortet der türkischstämmige Kabarettist in knappem, sonorem Niederbayerisch: „Weil ich hier gern bin.“ Nachdem er seine FC Bayern-Jacke abgelegt und die komplette Belegschaft der Lounge per Handschlag begrüßt hat, zeigt er sich so, wie man ihn von der Bühne kennt: freundlich, scharfzüngig, pragmatisch.

Seit wann wissen Sie, dass Sie Leute zum Lachen bringen können?

Django Asül: Eigentlich erst seit dem Tag, an dem ich mein Programm zum ersten Mal auf der Bühne vorgetragen habe. Mein Beruf ist eher einer glücklichen Fügung zuzuschreiben. Während eines Kurzaufenthalts in Berlin stolperte ich zufällig in das Programm des Kabarettisten Matthias Beltz. Ich war sehr beeindruckt und wusste sowieso nicht, was ich nach meiner Banklehre machen sollte. Also beschloss ich Kabarettist zu werden, ohne zu wissen, ob ich das je beherrschen würde.

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