Carolin Emcke

Carolin Emcke

„Es gibt keine Obergrenze für Gleichheit.“

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Zur Person

01. August 2019, Berlin. Die politische Autorin Carolin Emcke sitzt schon bei einer Apfelschorle im Café Südblock am Kottbusser Tor. Sie wirkt aufgeräumt, offen, interessiert. Thema des Treffens ist ihr jüngstes Buch „Ja heißt ja und…“, in dem sie die #MeToo-Debatte reflektiert und die komplexen Felder von Macht, Lust und Wollen durchleuchtet. Selbst als das Aufnahmegerät längst ausgeschaltet ist, setzt sich das Gespräch noch fort.

Frau Emcke, können wir über Bademäntel reden?

Ja klar. Haben Sie einen?

Ja, ein Erinnerungsstück. Aber worauf ich eigentlich hinauswollte: Früher waren Bademäntel für mich mit Grandezza verbunden, Cary Grant am Pool von Cannes…

Ja, die Assoziation Cary Grant kann ich nachvollziehen. James Dean wiederum hätte man sich nicht im Bademantel vorgestellt. Aber ich gebe zu, mein Verhältnis zum Bademantel war bis zu diesen #MeToo-Geschichten durchaus entspannt.

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