Bastian Pastewka

Bastian Pastewka

„Mir fehlt das Gewinner-Gen.“

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Zur Person

14. Januar 2019, Berlin. Bastian Pastewka führt in den Konferenzraum des Ellington Hotel, ganz in der Nähe des Ku’damms. Er ist mal wieder auf Hochtouren, die neunte Staffel seiner Serie „Pastewka“ steht bald zur Verfügung, mit Spaß an der Sache leistet er die Promo-Arbeit. Nach dem Interview geht’s zu Barbara Schöneberger, erst aber nimmt er sich Zeit für GALORE. Sein Sprechtempo ist hoch, Pastewka pausiert, wenn er kurz über die Scheinheiligkeit der Menschen und den Sinn des Lebens nachdenkt. Wie aus der Pistole geschossen löst er jedoch ein knackiges Rätsel um die Drei Fragezeichen, dringlich wird sein Tonfall, wenn er 50er-Jahre-Nostalgie eine Abfuhr erteilt oder sich an den Konfirmationsunterricht mit Pfarrer Roland zurückerinnert.

Herr Pastewka, was war die letzte Sache, die Sie unbedingt haben wollten?

(überlegt) Das ist nichts wirklich Materielles, ich besitze keine große Leidenschaft für Gegenstände des Alltags, mich verführt kein neues Auto, kein neues hippes Smartphone, keine Kleidung – das interessiert mich alles überhaupt nicht. Ich habe jedoch durch einen Hörspielregisseur, mit dem ich sehr gut befreundet bin, einen Zugang zu sehr seltenen historischen Kriminalhörspielen erhalten. Das sind Aufnahmen, von denen ich zwar ahnte, dass sie in irgendwelchen Archiven des Rundfunks zu finden sein müssten, aber ich konnte sie nirgendwo bekommen. Zu Weihnachten hat dieser gute Freund mir nun zwei meiner größten Wünsche erfüllt, indem er diese Hörspiele aus den Archiven gesaugt und mir zur Verfügung gestellt hat. Sowas macht mich wahnsinnig glücklich.

Was waren das für Hörspiele?

Aufnahmen aus den 60er-Jahren mit René Deltgen, der nicht nur Hauptsprecher der von mir geliebten Paul Temple-Hörspiele war, sondern auch ein paar Raymond Chandler-Fälle aufgenommen hat.

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