Annette und Inga Humpe

Annette und Inga Humpe

„Wir waren die deutschen Girls, die es jetzt international bringen sollten.“

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  • Jasmin Schuller
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Zur Person

28. Februar 2025, Berlin. Eine Mitarbeiterin betritt den Zoom-Raum und bittet noch um einen Moment Geduld: Annette und Inga Humpe seien zwar im Gebäude, aber gerade nicht auffindbar. Wenige Minuten später grüßen die berühmtesten Pop-Schwestern des Landes freundlich in die Kamera. Im Laufe der folgenden Stunde zeigen sie sich als eingespieltes Duo. So, wie auf ihrem inzwischen 40 Jahre alten ersten gemeinsamen Album, das jetzt als Geburtstagsedition neu erscheint. Ein perfekter Anlass für die seltene Gelegenheit, ausführlich mit den Humpe-Schwestern zu sprechen.

Annette und Inga Humpe, was war die Initialzündung für Ihr Interesse an Popmusik?

Annette Humpe: Die Beatles zu hören, im Radio. Das haben wir exzessiv getan. Wir hatten zu Hause keinen Fernseher, den haben sich unsere Eltern erst 1966 angeschafft. Also haben wir Radio gehört. Und zwar alle Hitparaden, die wir empfangen konnten.

Sie lebten in Herdecke im südlichen Ruhrgebiet, das ist ein gut gelegener Ort, um viele Sender zu empfangen.

AH: Genau, es gab den WDR, aber auch Radio Hilversum aus Holland …

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