Albert Kitzler

Albert Kitzler

„Wer wandert, hat mehr vom Denken.“

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Zur Person

11. Januar 2019, Oer-Erkenschwick. In einem Tagungshotel im nördlichen Ruhrgebiet, mitten in der Natur, treffen sich an einem winterlichen Wochenende ein Dutzend Philosophie-Freunde zum Seminar mit Albert Kitzler. Vor der Veranstaltung nimmt sich der Philosoph Zeit für ein Gespräch über sein Denken und Tun. Die zufällige Begegnung in der Lobby eine halbe Stunde vor dem Termin lässt seine Naturverbundenheit erahnen: Gerade kommt er von einem Waldspaziergang zurück. In den Händen zwei Wanderstöcke, im Gesicht ein erfrischendes Lachen. Über das Glück des Wanderns spricht er auch im Interview. Und über die Weisheiten der alten Philosophen, die er immer wieder gern zitiert, weil er sie weiterhin als hochaktuell ansieht.

Herr Kitzler, was ist die Aufgabe des Philosophen im 21. Jahrhundert?

Fragen zu stellen. Diese Fragen können Menschen dazu bringen, die Welt besser zu verstehen, Irrtümer zu erkennen, mit Schwierigkeiten umzugehen oder Entwürfe für ein gutes, gelingendes Leben zu entwickeln. Die Aufgabe eines Philosophen ist also eine sehr grundsätzliche und betrifft als praktische Philosophie das ganze Leben.

Welche Fragen sind das konkret?

Wie führe ich ein glückliches Leben? Was ist ein gutes Leben? Wie vermeide oder vermindere ich mein Leiden im Leben? Die Philosophie hat großes Potenzial, uns bei diesen Fragen weiterzubringen.

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