Harbour Front Literaturfestival
Programm für 2026 vorgestellt

Programm für 2026 vorgestellt
Foto: Der künstlerische Leiter Joachim Lux (Foto: Lidija Delovska)

Das Harbour Front Literaturfestival hat sein Programm für die Ausgabe 2026 vorgestellt. Vom 19. September bis 11. Oktober sind in Hamburg mehr als 70 Veranstaltungen an 20 Spielorten geplant. Inhaltliche Schwerpunkte bilden in diesem Jahr Amerika, Zukunftsfragen, internationale Literatur sowie verschiedene Formate zwischen Lesung, Gespräch, Performance und Podcast.

Inhaltlich gliedert sich das Festival unter der künstlerischen Leitung von Joachim Lux sowie dem Programmteam um Martin Lau und Daniela Wiesner in sechs übergeordnete Programmbereiche: NOW, FUTURE, SOUNDS, NEXT.GEN, FOREVER sowie FAMILY & KIDS.

Die Reihe NOW widmet sich aktuellen literarischen Stimmen und Buchpremieren, während FUTURE Debatten zu Politik, Demokratie, Klima und gesellschaftlichem Wandel versammelt. Weitere Programmlinien beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Literatur und Musik, literarischen Debüts, Klassikern der Literaturgeschichte sowie Angeboten für Kinder und Familien.

Zu den wichtigsten Personalien der Pressekonferenz vom 1. Juli gehört die Bestätigung der aktuellen International-Booker-Preisträgerin Yáng Shuang-zi für die diesjährige Ausgabe. Gemeinsam mit Jenny Erpenbeck (2024) und Banu Mushtaq (2025) stehen damit erstmals die drei jüngsten Gewinnerinnen des renommierten britischen Literaturpreises in Hamburg auf der Bühne.

Zu den weiteren angekündigten Gäst:innen gehören unter anderem die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang sowie Caroline Wahl, Seyda Kurt, Liz Nugent, Christoph Kramer, Rocko Schamoni, Francis Fukuyama, Joschka Fischer, Robert Habeck und Juli Zeh. Darüber hinaus werden verschiedene Festivalproduktionen, Dialogformate und die Verleihung des Harbour Front Debütpreises Teil der diesjährigen Ausgabe sein.

Bereits vor dem offiziellen Festivalauftakt stehen erste Veranstaltungen an. Am 11. September, dem 25. Jahrestag der Anschläge auf die USA, blickt der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz auf ein Ereignis zurück, das die internationale Politik bis heute prägt. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die weltpolitischen Folgen von Nine Eleven als auch die besondere Verbindung der Hansestadt zu den Attentaten von 2001.

Offiziell eröffnet wird die 17. Festivaledition am 19. September mit zwei Veranstaltungen im Thalia Theater. Unter dem Titel „Hamburg liest Amerika“ entsteht ein vielstimmiges Porträt der Vereinigten Staaten aus Hamburger Perspektiven von Kultur, Gesellschaft und Politik. Am Abend folgt mit „Szenario“ ein interaktives Format, bei dem die Zukunftsforscherin Florence Gaub und Außenminister Johann Wadephul gemeinsam mit dem Publikum mögliche geopolitische Entwicklungen durchspielen. Für beide Eröffnungsveranstaltungen wird zudem ein Kombiticket angeboten.

Tickets und weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf der Website des Festivals.